Osnabrück, der 07.06.2016. Im Rahmen des zweitägigen Symposiums zur Digitalisierung in Lehre und Studium setzen Studierende der UAS7-Partnerhochschulen den Grundstein zur studentischen Zusammenarbeit im länderübergreifenden Verbund. Aus der Kooperation erhoffen sich die Studierenden Klarheit in Bezug auf Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung, sowie die weitreichenden Folgen im Studienalltag.

UAS7 ist ein strategisches Bündnis von sieben führenden Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Im Januar 2016 wurde im Kontext der Arbeitsgruppe Studium und Lehre ein Positionspapier zur Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft veröffentlicht. „Nun gilt es, die studentische Perspektive einzubringen, die Position der Hochschulen zu überprüfen, zu stärken oder auch zu revidieren“, so Jule Klein, Vorsit- zende des Studentischen Parlaments der Hochschule München.

Die Einbindung von digitalen Lehrkonzepten, wie Live-Aufzeichnungen, Lehrmaterial-Archive und Virtual Classrooms, ermöglicht Studierenden und Lehrenden eine zeit- und ortsunabhängige Zusammenarbeit. Damit eröffnet sich für Lehrende ein neuer Weg, in besonders effizienter Weise auf die zunehmende Heterogenität der studentischen Kompetenzen, Lebensverhältnisse und anderweitigen Merkmale eingehen zu können.

Ein ausgeschriebenes Ziel der UAS7-Allianz ist es unter anderem auch, Studierende optimal auf den Berufsalltag vorzubereiten. „Der Erwerb digitaler Kompetenzen ist im 21. Jahrhundert von enormer Bedeutung“, so Klein. „An dieser Stelle liegt die Verantwortung jedoch nicht bei den Studierenden, sondern in erster Linie bei den Hochschulen. Die Rahmenbedingungen in Studium und Lehre müssen sich der Realität anpassen.“

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