München, der 01.04.2016. In einer Sondersitzung des Studentischen Parlaments wurde gestern einer Verlängerung des Probebetriebs um das Wintersemester 2016/17 zugestimmt; der Beschluss ebnet den Weg zu weiteren Verhandlungen über die Fortführung des Semestertickets.

Das Angebot der Verkehrsbetriebe sieht im kommenden Semester Preise von 65,00 € Solidarbeitrag und 189,00 € Aufpreis vor. Dies entspricht einer Erhöhung von insgesamt 15,4 % und bewegt sich somit in der Mitte zwischen den Forderungen der Studierendenvertretung (5,3 %) und den der Verkehrsbetriebe (26 %) – ein Kompromissvorschlag, welchen die Landeshauptstadt München in die Verhandlungen eingebracht hat.

Nach langen Diskussionen haben die Gremien der LMU, TUM und HM Studierendenvertretungen das vorliegende Angebot mehrheitlich angenommen, und ermöglichen somit eine Fortführung der Verhandlungen zur Ermittlung des dauerhaften Preises ab Sommersemester 2017.

„Die 15,4-prozentige Preiserhöhung ist eine bittere Pille. Eine weitere drastische Erhöhung für die langfristige Fortführung ab Sommer 2017 ist für uns nicht vertretbar“, so Constantin Pittruff, Vorstand des Studentischen Parlaments der Hochschule München.

Florian Heinritz, Leiter des AK Mobilität der Hochschule München, zeigt sich besorgt: „Als Voraussetzung für weitere Verhandlungen benötigen wir zunächst einmal belegbare Zahlen. Darauf warten wir bis heute.“

Die Verlängerung des Probebetriebs gilt es zudem noch in den entsprechenden Gremien der Verhandlungspartner zu genehmigen.

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